Follow theRunaholic on Twitter
PageRank Verifizierung www.runnersportal.de


RUNAHOLIC TV
On Air
YouTube
clipfish

RUNAHOLIC buchen

Trainingstips

Leistungsdiagnostik - auch für Anfänger sinnvoll

Fast die Hälfte aller Freizeitläufer/innen in Deutschland trainiert falsch, wie in zahlreichen Studien ermittelt wurde. Viele Läufer/innen fordern Ihren Körper so stark, dass der eigentlich gewünschte Gesundheitsaspekt in den Hintergrund tritt und der Körper überfordert wird. So wundert sich der Anfänger, dass nach monatelangem Training keine Gewichts- und Fettreduzierung eintritt oder sich die 10 km- Bestzeit einfach nicht verbessern lässt. Häufig treten sogar ambitionierte Freizeitläufer im Marathonbereich auf der Stelle, obwohl man sich doch nach einem Läufer-Ratgeber richtet und genau an den vorgegebenen Herzfrequenzzonen orientiert.
Die Messung der Herzfrequenz (HF – Werte) sollte bei jedem Läufer heutzutage ein „Muss“ sein, da es eine einfache Möglichkeit bietet, das Training zu steuern. Bekanntermaßen reagiert die Herzfrequenz jedoch bei jedem Menschen anders auf eine Belastung. Während der eine mit einer Frequenz von 150 Schlägen pro Minute gerade das gemütliche Dauerlauftempo erreicht, bedeutet das Training mit dieser Frequenz für den Trainingspartner vielleicht schon eine enorme Belastung. Selbst in einer Gruppe gleichaltriger Läufer mit ähnlichem Trainings- und Wettkampfniveau wurden HF-Werte mit bis zu 40 Schlägen Unterschied bei gleichem Tempo gemessen. Somit sind viele Laufbücher und Ratgeber zu allgemein gehalten und Faustformeln wie 220 minus Lebensalter sind sehr ungenau.

Hier kommt die Laktatleistungsdiagnostik ins Spiel.
Durch die Hilfe eines so genannten Mehrstufentest mit Messung der Blutlaktatkonzentration und Herzfrequenz erhält jeder eine sichere Zuordnung Seiner persönlichen Belastungsintensität. Als Laktat bezeichnet man das Salz der Milchsäure, welches der Körper unter Belastung bildet. Die Ergebnisse der Messungen werden in der Trainingssteuerung eingesetzt.

Man nutzt sie zur Berechnung individueller Empfehlungen für optimale Trainingsintensitäten, aber auch als Vorhersage für Wettkampfleistungen im Ausdauerbereich.
Gerade hier ist dann der Fachmann gefragt. Nur professionell durchgeführte Tests und eine Auswertung, die auf die persönlichen Vorgaben des/ der Läufer/in ausgerichtet sind machen Sinn. Das Training wird hierdurch effektiver und nachhaltiger, Übertrainingszustände können vermieden werden. Die Lust an der eigenen Leistung und er körperlichen Betätigung steigt.
Gerade für Laufanfänger kann ein Laktattest von großer Bedeutung sein. Das Körpergefühl ist noch nicht so weit entwickelt, dass Intensitäten richtig eingeschätzt werden. Hinzu kommt, dass auch Anfänger sich weiter entwickeln möchten. Die Feststellung des Ist-Zustandes spielt hierbei eine große Rolle. Eine Laktatleistungsdiagnostik zu Beginn einer Trainingsphase aber auch zur Kontrolle der Forschritte sind demnach sinnvoll.
Übrigens: Erfahrene Sportärzte empfehlen spätestens ab dem 50. Lebensjahr, auch für gut trainierte Sportler, einmal im Jahr eine sportmedizinische Untersuchung. Als Läufer kann man dies wunderbar mit einer Laktatleistungsdiagnostik verbinden.

Zum Autor:

Pierre Ayadi, ehemaliger Mittel- und Langstreckler, Teilnehmer Deutsche Meisterschaften und Europacup. Seit 2000 Trainer (DLV A-Trainerlizenz Lauf seit 2004) bei der LG Olympia Dortmund im Mittel – und Langstreckenbereich mit zahlreichen Bundeskaderathleten. Inhaber von MEDISPORT - Lauf, dem Zentrum für Laktatleistungsdiagnostik und Präventivtraining in Dortmund. Schon über 500 Läuferinnen und Läufer wurden durch Medisport – Lauf auf einen Marathon vorbereitet und viele weitere Menschen im Bereich der nachhaltigen Gewichtsreduktion erfolgreich unterstützt.


Warum Atmungstraining?

Als einzige lebenswichtige Skelettmuskulatur arbeitet die Atmungsmuskulatur Tag und Nacht. Dies entspricht einer Höchstleistung im Ausdauerbereich. Bei sportlicher Tätigkeit kann die Atmungsmuskulatur jedoch ermüden und die sportliche Leistungsfähigkeit dadurch beeinträchtigen, wie Prof. Boutellier, Sportphysiologe an der ETH und Universität Zürich, eindrücklich belegen konnte. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, genügt ein Ausdauertraining (z.B. Joggen, Radfahren) in der Regel jedoch nicht. Denn im Rahmen eines normalen Ausdauertrainings wird die Atmung nicht ausreichend mittrainiert. Um die Ausdauer der Atmungsmuskulatur zu steigern, braucht es vielmehr ein regelmässiges und gezieltes Ausdauertraining der Atmungsmuskulatur. Dadurch wird auch die körperliche und sportliche Fitness spürbar gesteigert, wie folgende Studie deutlich belegt: 38 nicht trainierte Versuchspersonen führten entweder 40 Ausdauertrainings (Joggen und Radfahren), 40 Atmungstrainings oder gar kein Training durch. Die Atmungstrainingsgruppe konnte dabei sowohl die Ausdauer der Atmungsmuskulatur als auch die Ausdauerkapazität insgesamt steigern. Das reine Ausdauertraining steigerte zwar die Ausdauerkapazität ebenfalls, jedoch nicht das Leistungsvermögen der Atmungsmuskulatur. Die Gruppe mit dem SpiroTiger® konnte also ohne zusätzliches körperliches Training die Leistungsfähigkeit steigern. Die Erklärung für diesen verblüffenden Effekt liegt darin, dass sowohl die Atmungsmuskulatur als auch die Muskeln in Armen und Beinen Energie und Sauerstoff von derselben Quelle beziehen: der Blutversorgung des Körpers. Je weniger die Atmungsmuskulatur die Blutversorgung beansprucht, weil sie später ermüdet und effizienter arbeitet, umso höher ist der Anteil, welcher Arm- und Beinmuskeln zur Verfügung steht. Das Ausdauer-Atmungstraining mit SpiroTiger® macht sich diesen Effekt zunutze.

Facts

Broschüre als PDF zum downloaden [1.682 KB]

Besucher von runnersportal.de, sowie ambitionierte Leistungssportler jeglicher Sportarten, können sich bei Kaufinteresse an einem SpiroTiger direkt an runnersportal.de wenden.

Dadurch profitieren Sie von besonderen Preisnachlässen beim "runnersportal Go Package" wie auch beim "runnersportal SMART Package"!

Bitte füllen Sie dazu das folgende Kontaktformular aus:

[...zum Kontaktformular]